Der Tag nach der Disruption

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Manchmal scheint es so, dass die Existenz großer Firmen, und sogar riesiger Organisationen von ihrer Fähigkeit, disruptive Innovationen zu erzeugen, die die Marktlandschaft komplett neu zeichnen, abhängt. Aber ist das der richtige Weg?

Uber´s Flotte an selbstfahrenden Fahrzeugen war noch nicht mal einen Monat auf der Straße, als in Tempe, Arizona, ein komplett automatisiertes Fahrzeug in eine Kollision mit einem Auto, dass von einem Menschen gesteuert wurde, verwickelt wurde.

Abgesehen davon dass die Firma in nicht mal 10 Jahren von einem kleinen Start-Up zu einem globalen Transportunternehmen gewachsen ist, und das Transportwesen in einem Prozess komplett gesprengt hat, reichte ein einziger Fehler, um eine komplett neue Ära, zumindest temporär, zum Stillstand zu bringen – unbemannter Transport.

Disruptive vs. kontinuierliche Innovation

Der Uber Zwischenfall ist ein exzellenter Fall, um die Limits von disruptiver Innovation auszuloten.

Ohne dem andauernden Prozess der gemanagten Innovation – ein umfassendes Innovations-Management-Softwareangebot – müssen sich Firmen stattdessen ad-hoc auf dramatische „Störungen“ verlassen, um ihre Kreativität für potentielle Kunden und dem Markt als Ganzes zu beweisen. Allerdings, wenn diese kreativen Funken in der Realität nicht so ankommen wie angenommen, so wie bei dem Uber-Zwischenfall, ist der „Tag nach der Störung“, wenn er unweigerlich ankommt, ein ganz schlimmes Erwachen.

Noch ein Fall einer Firma in einer ähnlichen Position war British Airways/Air France Concorde. Überschallreisen, die Möglichkeit von New York nach London in 3,5 statt 7 Stunden zu fliegen, war definitiv eine bahnbrechende Innovation. Concorde allerdings stoppte da, und baute, warum auch immer, sein Angebot nicht weiter aus. Infolgedessen stagnierte Concorde und ist schließlich zugrunde gegangen. Sich auf disruptiver Innovation allein zu verlassen heißt, alle Produktmanagement-„Eier“ in einen fragilen Korb zu legen. Um am aktuellsten Stand einer Industrie zu bleiben und noch immer Raum für Murphy’s Gesetz zu lassen (was auch immer schief gehen kann, wird eventuell auch eintreten), muss kontinuierliches Innovations-Management als eine formelle, robuste Disziplin angenommen werden.

Kontinuierliches Innovations-Management

Sie werden sich fragen: Was ist kontinuierliche Innovation und warum ist sie relevant?

UC San Diego definiert kontinuierliche Innovation als „bescheidenes, zusätzliches, andauerndes Upgrade oder Verbesserung von existierenden Technologien, Dienstleistungen oder Produkten“. Das Institute of Quality Assurance definiert es als „eine graduell nicht-endende Änderung. Simpel ausgedrückt, heißt es „man wird permanent besser“. Six Sigma und Toyota’s Kaizen haben die Kern-Grundsätze der kontinuierlichen Innovation verinnerlicht, aber egal wie Sie Ihr Programm nennen, um kontinuierliche Innovation funktionieren zu lassen, muss die Änderung nur marginal sein – solang sie konsistent und andauernd ist.

Während viele Führungskräfte formal in dem Konzept trainiert wurden, ist es doch eine enorme Herausforderung, ein dediziertes Softwarepaket zu finden, um es dann wirklich durchzuführen. Und doch ist das Besitzen eines klar identifizierbaren Werkzeuges für den Erfolg zur Durchführung notwendig.

Das disruptive Innovations-Modell im Kontrast dazu, zeichnet traditionell eine Situation, wo eine Firma einen dramatischen Wechsel durchmacht, bei dem die dominanten Spieler von ihren Machtpositionen abgesetzt werden. Solche Disruptionen sind oft Drehpunkte (Reaktionen auf sich ändernde Marktkonditionen).

Um erfolgreich Erwartungen zu setzen, sollte Innovation an der Spitze des Hypes stehen.

Kontinuierliche Innovation ist nicht nur wichtig, um Geschäftsprozesse zu optimieren, die auf ein marktführendes Produkt oder Dienstangebot hinauslaufen.

Um ihr Geschäft erfolgreich als „Macher“ und nicht als „Redner“ zu positionieren, ist es wichtig, dass die aktuelle Marktinnovation ihrer Firma die Begeisterung, die naturgemäß folgt, anführt. Das ist sehr schwer zu erreichen, wenn sich Innovationsstrategien auf ungeplante Spurts der Disruption verlassen, angetrieben durch Kurzzeitplanung, und nicht durch einen systematischen Prozess.

Nehmen Sie den Fall von Internet of Things (IoT), einer der am meisten beredeten Modewörter in der Technologie in den letzten Jahren.

Obwohl das IoT auf Schiene ist, mit 50 Milliarden verbundenen Geräten in 2020, ein massiver Erfolg dank jedermanns Abrechnung, entstand soviel Hype über die verschiedenen Dinge, die es hätte erzielen sollen, dass viele Analysten es bereits auf der Schattenseite von Gartner´s „Trog der Desillusionierung“ platzieren, der Phase nach dem „Gipfel der überzogenen Erwartungen bei aufkommenden Technologien“. Großteils ungelöste Bedenken, wie massive potenzielle Cybersicherheits-Bedenken der Technologie, haben ohne Zweifel dazu beigetragen.

Obwohl man natürlich nie einen Hype kontrollieren kann, der um ein aufregendes und innovatives Produkt entstanden ist, können Public Relations (und die Erwartungen Ihrer Verbraucher) viel eleganter geführt werden, wenn Innovation eine Firma auf kontrollierte und konstante Art und Weise durchdrungen hat. Solche Praktiken erlauben sogar viel Zeit für Qualitätskontrolle, Marktforschung und andere Methoden, um sicherzugehen, das neue Ideen, die zum Beispiel in eine Firmenproduktlinie eingeführt werden, auch reif genug für die Anforderungen des Markts sind.

Wie kann Innovation gemanagt werden?

Für viele klingt das komplette Konzept der leitenden Innovation wie ein Widerspruch in sich. Das Auferlegen von disziplinierten Arbeitsabläufen und Prozessen auf ein Konzept, das die meisten Menschen mit Spontanität und der freien Generierung von Ideen vereinigen, erscheint gegenintuitiv.

Und doch, wie oben schon erklärt wurde, gibt es gute Gründe, warum Innovation sorgfältig gepflegt werden muss, um zu vermeiden, dass die komplette Firma auf eine ‚hervorragende‘ Idee untergeordnet wird. Eine kluge Organisation wird einen Innovationsprozess starten, der verschiedene Fachrichtungen, einschließlich eines dauernden Zyklus von Kundeneinblicken, Strategie, R&D, Release, Geschäftsentwicklung und wieder zurück, kombiniert.

 

Firmen, die digitale Transformation annehmen (so wie alle Firmen das tun sollten) werden digitale Werkzeuge nicht nur zum Konsolidieren für den Ideations Prozess benutzen, sondern auch den Vorteil von Werkzeuge nutzen, um Expertenbewertungen hinzuzufügen, Einschätzungsmetrik und innere/äußerliche Tests, um eine Idee den ganzen Weg von der Vorstellung bis zur Implementierung zu bringen. Rivier University skizziert den Innovations-Managementprozess mit diesen fünf Schritten:

  1. Ideengenerierung und Mobilisierung – ob eine Idee komplett neu generiert wird, eine vorhandene Idee verbessert wird oder man mit einer Lösung für ein Problem kommt, der Prozess kann ohne Ideen nicht weitergehen.
  2. Fürsprache und Screening – nicht alle Ideen wurden gleich erzeugt. Eine Idee kann großartig sein, aber wenn sie finanziell nicht ausführbar oder leicht umzusetzen ist, hat es keinen Sinn, jetzt dafür Mittel zur Verfügung zu stellen.
  3. Experimente – Teste die Idee. Erschaffen Sie einen Prototyp, oder führen sie einen Pilot-Test durch. Das kann einerseits die Eignung einer Idee beweisen, aber kann auch zu tangentialen Durchbrüchen und zusätzlichen Ideen führen.
  4. Kommerzialisierung – Die Idee wurde entwickelt, und sie funktioniert. Aber ohne einem Markt, in dem man die Idee verkaufen kann, wird ihre Idee genau nirgendwohin führen.
  5. Diffusion und Implementierung – diese Phase stellt fest, dass ihre Idee ein Zuhause findet. Die Firma bekommt dadurch auch Feedback, ROI Metriken und andere Benchmarks, die es der Firma erlauben, das nächste Set an Kundenbedürfnissen zu bestimmen und den Innovationsprozess wieder zu erneuern.

Qmarkets fortschrittlich kollektive Intelligenz-Lösungen, inklusive unseren Innovations- und Ideenmanagement Softwareeditionen und die Q-360 Lösungen bieten eine umfangreiche Auswahl an Werkzeugen für die Verwaltung des Brainstorming- und Ideengenerierungs-Prozesses bis zur Implementierung Ihrer goldenen Idee. Dank eines organisierten Plans für die Schritte entlang der Innovationsstraße kann das Angebot von Qmarkets dabei helfen, einen Sinn in den anfänglichen Verwirrungen des Innovations-Prozesses zu bringen.

Diese beinhaltet Tools, die die Idee formell entlang des ganzen Lebenszyklus verfolgen; Methoden um die Inputs von verstreuten Einheiten innerhalb einer großen Organisation zu verfolgen; und die Fähigkeit, um vollwertige Innovations-„Kampagnen“ zu schaffen, um die komplette Reichweite ihrer Firma für ihr Feedback während des Entwicklungsprozesses zu befragen.

Lassen Sie disruptive Innovation nicht Ihre einzige Strategie für auswirkende Änderung in Ihrer Industrie werden. Nehmen Sie die Zügel der Kreativität Ihres Teams in die Hand und adaptieren Sie ein formalisiertes System, um Ordnung in Ihre kontinuierliche Innovation zu bringen.

Kontaktieren Sie uns, und lernen Sie mehr über Qmarkets‘ Innovations-Managementsoftware.

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